Aussenden von Qi, Infrarotaufnahmen

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Hier sendet Meister Guo Bingsen vermittels eines Zahnstochers Qi auf die Hand eines Kursteilnehmers aus, dabei bewegte er diesen leicht über dem Punkt ‚Hegu‘ auf und ab.

Diese Aufnahmen entstanden vor einigen Jahren, als wir versuchten, die thermischen Veränderungen beim Üben des Fan Teng Gong mit einer Infrarotkamera zu dokumentieren. Zu dieser ‚Sendung‘ auf die Hand des Teilnehmers kam es dabei eher am Rande; zufällig war die Kamera griffbereit und wir haben die Szene auch aufgenommen.

Das Ergebnis war vielleicht noch erstaunlicher als die Aufnahmen der Übenden: zwischen der ersten und der letzten Aufnahme liegen hier nur sieben Minuten. Die Temperaturdifferenz an den Fingerspitzen des Empfängers beträgt ca. 8°C.

Es war, an heutigen Maßstäben gemessen, eine einfache Kamera. Inwieweit sie nur die Erwärmung gemessen hat oder auch die im Qi enthaltene Infrarotstrahlung, wissen wir nicht. Bisher haben wir derartige Versuche nicht wiederholt.

Die Fähigkeit, Qi auszusenden wird mit dem Nei Jing Gong entwickelt.

Bisher haben gut 40 Schüler der Dao Yuan Schule das Nei Jing Gong-3, dessen ‚Oberstufe‘ erlernt. Ähnliche Ergebnisse wie in den Abbildungen oben sollten sich auch bei diesen Schülern von Meister Guo erreichen lassen. Bisher haben wir in dieser Hinsicht keine Messungen mehr vorgenommen.

Die meisten der an der Dao Yuan Schule für Qigong ausgebildeten Lehrer für Fan Teng Gong haben – obwohl nur das Nei Jing Gong-2 zu den Prüfungsvoraussetzungen zählt – auch das Nei Jing Gong-3 praktiziert.

Ein starkes eigenes Qi ist nach Auffassung der Dao Yuan Schule eine wesentliche Voraussetzung für guten Qigongunterricht: Qi gleicht sich bis zu einem gewissen Grad aus zwischen Systemen, ob wir es wollen oder nicht – ähnlich den kommunizierenden Gefäßen.

Weitere Thermografiebilder zum Aussenden von Qi finden Sie (reguläres, warmes Qi)

und hier (kühles Qi)