der erste schritt

Fan Teng Gong wird ohne die Zuhilfenahme von Atem- oder Vorstellungslenkung praktiziert. Auf diese Weise kann es seine Ergebnisse gut entfalten.

Übt man es gut, kann es möglich werden, ergänzendes Qi im Dantian zu speichern. Dies kann sehr hilfreich sein für uns selber, für unsere Familie, für unser Umfeld.

Entsprechend der Theorie des Qigong nehmen wir beim Üben frisches Qi aus dem Universum auf und transformieren es in für uns verwertbares biologisches Qi.

Energetische Überschüsse, die wir nicht unmittelbar benötigen, werden im Dantian – einem Bereich im Unterbauch – gespeichert. In Situationen, die von uns viel Qi verlangen, wird dieses im Dantian gespeicherte Qi vor unserem in den Nieren gespeicherten Yuan Qi (Ursprungs-Qi) verbraucht. Das Vorhandensein von Yuan Qi entspricht der Lebenserwartung; wird es geschont, kann die Lebenserwartung steigen.

Eine hohe Lebenserwartung ist zwar eine wichtige Voraussetzung für die eventuell später mit Hilfe anderer Methoden mögliche Herausbildung des goldenen Dan – doch ist im Dantian gespeichertes Qi noch lange nicht das goldene Dan. Die Bildung des goldenen Dan ist das Ziel dessen, was im Westen gerne „innere Alchimie“ genannt wird.

Das „goldene Dan“ ist ein Synonym für die erreichte Unsterblichkeit. Mag diese in der Zwischenzeit zwar auch ins Visier der modernen Wissenschaft geraten sein – im Qigong wird sie selten erreicht. Sicherlich nicht mit Anfängerübungen. Und zu diesen zählt das Fan Teng Gong.

Die Art, wie man Anfängerübungen praktiziert, legt jedoch die Basis für die Möglichkeit späterer fortgeschrittener Ergebnisse.